Fertighaus Definition

Definition Fertighaus

Ein Fertighaus ist ein Haus, welches aus Elementen besteht, die in einer Fabrik vorgefertigt werden und größtenteils nur noch auf der Baustelle zusa
mmengefügt werden. Diese Elemente bestehen meist aus Holz und werden auf einer Baustelle in 1-4 Tagen zusammengefügt. Mittlerweile gibt es auch Fertigbauteile, die aus Stahl, Mauerwerk, Systemsteinen, Lehm oder Stahl hergestellt sind. Innenausbau wie Bad, Küche bzw. Verkabelung, Anschlüsse und Inneneinrichtung müssen daraufhin noch vorgenommen werden.
Vorraussetzung zum “Bau” eines Fertighauses ist ein vorhandenes und geeignetes Grundstück.Ebenso die dazugehörige Baugenehmigung. Es empfielt sich den Bebauungsplan ihres Grundstückes mit einem Spezialisten durchzugehen.
Für den Keller muss der zukünftige Hauseigentümer selber sorgen, da der Hersteller das Fertighaus meist ab Oberkante Keller anbietet.
In der Fertighaus-Branche ist ein ständiger Wechsel zu verzeichnen. Große und überregionale Anbieter sind eher die Ausnahme.
Bereits jedes 3. neue Einfamilienhaus ist ein Fertighaus.

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Geschichte Fertighäuser

Die Plattenbauten der 70er Jahre hatten oft ein negatives Image, welches zum teil generell auf Fertighäuser bezogen wurde. Grund dafür waren einige Schwarze Schafe in der Baubranche, die Häuser aus schlechtem Material bauten.

Ende der 40er Jahre hielten Fertighäuser in den USA Einzug, Deutschland folgte in den 50er Jahren. Seit den 80er Jahren ist bei Fertighäusern ein Qualitätswandel zu verzeichnen. Dies geht auch mit einem besseren Image einher. Fertighäuser sind keine schnellen Notlösungen mehr, sondern hochpräzise und moderne Häuser mit Widerverkaufswert.
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